Genießen ist Rendite, die kein Sparplan liefert
Keine Frage: Vorsorge ist wichtig, denn wir wollen auch im Alter unser Leben noch genießen können. Es hat aber auch keinen Zweck, sich im Alltag nichts zu gönnen, damit das Geld später sicher reicht. Richtig ist vielmehr, dass wir gesünder altern, wenn wir im Hier und Jetzt genießen.
Geld für später zurückzulegen ist wichtig und richtig. Die gezielte Investition in die Gegenwart nützt aber oft auch langfristig mehr.
Meine Eltern waren beide Kriegskinder. Sie haben früh erlebt, was Not bedeutet. Die Angst, noch einmal nichts zu haben, hat ihr Leben geprägt, deswegen haben sie vorgesorgt. Gespart, Rücklagen gebildet, Versicherung um Versicherung abgeschlossen. Erst spät, sie waren schon in Rente und mein Bruder wie ich aus dem Gröbsten raus, haben sie langsam begonnen, sich selbst auch mal etwas zu gönnen.
Sie haben damit auch mich geprägt, wenigstens ein Stück weit. Sie haben mich aber auch zum Nachdenken gebracht, nicht erst, als sie tot waren. Endgültig zum Innehalten gebracht haben mich die Menschen aus meinem Umfeld, die viel zu früh aus dem Leben gerissen werden. Die Erkenntnis war: Es ergibt keinen Sinn, sich jetzt das Genießen zu versagen, denn wir wissen nicht, ob wir später noch die Gelegenheit dazu haben.
Gute Gründe also, schon jetzt in Dinge zu investieren, die uns guttun. Wenigstens mit dem Geld, das nach den Aufwendungen für Vorsorge und Vermögensaufbau noch übrigbleibt, wenn wir die Sicherheit nicht ganz außer Acht lassen wollen. Die Forschung zeigt, dass sich diese Investition langfristig auszahlt: Wer genießt, reduziert seinen Stress, verbessert sein Wohlbefinden und verlangsamt den Alterungsprozess.

Geld, das zurückkommt
Die beste Form der Geldanlage ist die Investition in andere Menschen. In einer mittlerweile klassischen Studie konnte die Psychologin Elizabeth Dunn gemeinsam mit Lara Aknin und Michael Norton zeigen, dass Menschen zufriedener sind, wenn sie einen Geldbetrag für andere ausgeben, als wenn sie dies für sich selbst tun. Mehr noch: Je höher der Anteil am verfügbaren Einkommen ist, desto stärker ist die Zufriedenheit ausgeprägt. Altruismus ist also ein Motor fürs Glücksempfinden.
Für uns Singles hat dies eine besondere Bedeutung, denn wir sind (bei allen finanziellen Belastungen, die das Singleben mit sich bringt) frei in der Entscheidung, wen wir mit was bedenken. Wir haben die Möglichkeit, uns bewusst zu entscheiden, welche Organisation uns am Herzen liegt und diese mit einer Spende unterstützen, oder einen Freund, eine Freundin zum Essen oder ins Kino einzuladen, einfach so, aus Freude an der kleinen Geste.
Bewusst schenken
Der positive Effekt des Gebens tritt vor allem dann ein, wenn es aus eigenem Antrieb geschieht und mit einem erkennbaren Sinn verbunden ist. Das ist der Fall, wenn du dir genau überlegst, welche Organisationen du unterstützt, weil ihre Arbeit Zielen dient, die deinen Werten entsprechen. Den gleichen Effekt hat ein Geschenk an eine Person, das du mit Sorgfalt und Bedacht auswählst, weil du weißt, dass es für diese Person etwas ganz Besonderes ist.
Noch weiter gehst du, wenn du immer wieder bewusst entscheidest, wie und wohin du deine Gaben verteilst. Also nicht einfach Daueraufträge einrichtest und dann wieder vergisst, sondern ein, zwei Mal im Jahr bewusst ein bestimmtes Budget dorthin verteilst, wo es dir in diesem Moment besonders wichtig erscheint. Dabei geht es nicht darum, was du dir leisten kannst, sondern was du dir leisten willst und warum du es willst.
Geld für andere auszugeben ist keine Pflicht. Es ist eine der wenigen Ausgaben, die verlässlich zurückkommt, nur eben nicht aufs Konto.
Der Wert der Gastlichkeit
Die Gastfreundschaft ist eine besondere Form der prosozialen Investition. Da wir Singles kein Zeitbudget für die Pflege einer Partnerschaft benötigen, haben wir mehr Gelegenheiten, andere Menschen einzuladen und damit etwa unsere Freundschaften zu pflegen. Doch das Geld und die Zeit, die wir etwa in die Zubereitung eines guten Essens investieren, erhalten wir mehrfach zurück.
Zuerst auch hier durchs Teilen. Dann aber auch durch die gemeinsame Zeit, die du mit den anderen Menschen verbringst. Fürs Klönen, den Austausch, die Nähe zu anderen Menschen. Denn zum Singleleben gehört eben auch, dass wir Nähe und Kontakt nicht automatisch haben, wie das in Paarbeziehungen wenigstens der Fall sein sollte, sondern ihn selbst herstellen müssen.
Das heißt nicht, dass du dir Freundschaften oder Nähe erkaufen sollst, im Gegenteil: du gehst einfach in Vorleistung, ohne zu übertreiben. Ein bewusst geplanter Abend im Quartal mit leckerem Essen, gutem Wein und Zeit für echte Gespräche ist keine große finanzielle Belastung und strapaziert weder dein Zeitbudget noch das deiner Gäste über Gebühr. Dafür bringt es in der Regel mehr Freude als routinierte wöchentliche Verpflichtungen.
Es ist auch in Ordnung, wenn du öfter einlädst als Menschen, die in Beziehungen leben. Diese haben (gerade mit Kindern) schlicht nicht die Zeit, auch noch für andere mitzukochen. Nutze die Freiheit, die du hast, um deinen Freundeskreis zu pflegen, ohne dich dabei zu verausgaben.

Zeitvertreib mit Mehrwert
Wir fühlen uns am lebendigsten, am verbundensten, wenn wir etwas tun, in dem wir vollkommen aufgehen und das Gefühl für Zeit und Raum verschwindet. Übrig bleibt der Fokus auf das, was gerade ist und daraus entsteht. Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi bezeichnet diesen Zustand an der Grenze von Unter- und Überforderung als Flow, der ein ganz besonderes Glücksgefühl in uns auslöst.
Flow entsteht besonders bei schöpferischen Tätigkeiten, beim Spielen eines Instruments, dem Schreiben eines Gedichts aber auch bei handwerklichen Tätigkeiten oder bei der Gartenarbeit. Diese Aktivitäten fordern dich heraus, befriedigen dich aber auch, weil du dabei ein Ergebnis erzielst, vielleicht sogar erkennbare Fortschritte machst. Das Glücksgefühl, wenn du ein kompliziertes Musikstück fehlerfrei spielen kannst oder nach vielen Pinselstrichen ein Gemälde fertiggestellt hast, ist unvergleichlich.
Hobbys als Sinnstifter
Wir Singles haben hier den Vorteil, dass wir speziell an den Wochenenden vollkommen frei in unserer Tageseinteilung sind. Wir können den ganzen Samstagnachmittag in unserer Werkstatt verschwinden oder an einem Bild malen, bis uns die Müdigkeit übermannt. Kein Kind muss zum Fußballtraining gebracht oder von Klavierunterricht abgeholt werden, keine bessere Hälfte erwartet, dass wir Zeit mit ihr verbringen.
Wenn dir das Flow-Erleben allein nicht ausreicht, weil es sich nur in dem Inneren abspielt, kannst du deine Kreativität auch mit andern zusammen ausleben, etwa im Chor oder der Theatergruppe. Hier kannst du es mit einer Gemeinschaftserfahrung verknüpfen, die weit über die gemeinsamen Proben hinausreicht. Die Mitgliedsbeiträge dafür sind Investitionen in dein gesellschaftliches Leben, die sich langfristig auszahlen.
Dazu kommt noch etwas Grundlegendes: Wenn du Schritt für Schrit deine Kompetenzen in egal welchem Bereich ausbaust, erlebst du deine Selbstwirksamkeit und gewinnst Selbstvertrauen.
Bewegung mit Kick
Das gilt auch für sportliche Aktivitäten, sofern sie sich für dich gut anfühlen und nicht nur einem Pflichtgefühl folgen. Im Tanz etwa kannst du ganz und gar versinken, auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio ebenfalls. Und das Runner’s High, das du beim Laufen erlebst, wenn du ein Stück über deine Grenzen gehst, erfüllt ebenfalls diesen Zweck.
Bei Sportarten, die du allein ausüben kannst, hast du ebenso große Freiheiten wie bei allein betriebenen Hobbys. Ob du etwa nach Feierabend noch eine Stunde joggst oder dich am Sonntagnachmittag aufs Rennrad setzt, musst du nur mit dir selbst ausmachen. Andererseits bieten Sportarten im Verein das Gemeinschaftserlebnis, und gemeinsame Erfolge. etwa am Sonntagnachmittag auf dem Fußballplatz, sind besonders schön.
Zusätzlich zahlt es sich für deine Gesundheit aus, wenn du Sport betreibst, sogar bis ins Alter hinein, wenn du es nicht übertreibst.

Der Körper ist dein wichtigstes Investitionsobjekt
Sport hilft uns außerdem dabei, unseren Körper zu spüren. Gerade dieser Bereich kommt bei uns Singles leider oft zu kurz, denn wir sind es nicht gewohnt, uns selbst zu verwöhnen. Und tatsächlich sind die kleinen Momente, die eine zärtliche, intime Partnerschaft ausmachen, ja auch schwer zu ersetzen. Niemand legt uns kurz die Hand auf die Schulter, streicht uns über den Kopf, haucht uns einen Kuss auf die Wange.
Warum Körperkontakt wichtig ist
Dabei sind genau diese Berührungen essenziell für unser Wohlbefinden. Die Berührungsforscherin Tiffany Field hat nachgewiesen, dass Berührungen den Cortisolspiegel messbar senken, also Stress reduzieren. Sie lösen die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin aus, die zur Stimmungsaufhellung beitragen. Die für uns gute Nachricht ist: Diese Effekte sind nicht an zärtliche Berührungen eines Partners oder einer Partnerin gebunden, eine professionelle Massage erfüllt denselben Zweck.
Ähnlich verhält es sich mit Berührungen, die wir im freundschaftlichen Rahmen austauschen. Sich gegenseitig die Hand auf die Schulter zu legen oder sich zu umarmen, baut nachweislich Stress ab und sorgt dafür, dass wir uns verbunden und zugehörig fühlen. Es sind auch hier die Gesten, die den großen Unterschied machen.
Auch die eigene Berührung zählt
Wir können und sollen auch Hand an uns selbst anlegen. Durch gezielte Bewegungen, etwa klopfen auf die Brust, sind wir in der Lage, uns zu beruhigen und zu stabilisieren, Angst und Verspannungen zu lösen und Stress zu reduzieren. Studien zeigen, dass spontane Selbstberührung die Theta-Aktivität im Gehirn kurz verändert und dir danach hilft, dich besser zu fokussieren und zu konzentrieren.
Selbstberührung verbessert auch unser Körperbild und unsere Körperwahrnehmung. Und wir können uns dadurch selbst stimulieren, unverbindlich und ohne Tabu ausprobieren, was uns an- und was uns abtörnt. Die profunde Kenntnis unseres Körpers unterstützt unser Selbstbewusstsein und hilft uns, unsere Bedürfnisse auch in künftigen Beziehungen besser formulieren zu können.

Investitionen ins eigene Umfeld
Die eigene Wohnung führt bei vielen Singles eher ein kümmerliches Dasein. Oft genug ist sie ein Provisorium, das sich im Anschluss eine Trennung ergeben und sich dann verstetigt hat. Dabei verbringen wir einen relevanten Teil unserer Zeit darin und nehmen sie dabei unablässig wahr.
Die Qualität dieser kleinen, alltäglichen Sinneseindrücke ist für unser Wohnbefinden entscheidend. Wenn wir uns positive Momente schaffen und diese bewusst auskosten, steigert dies unsere Lebenszufriedenheit und erhöht unsere Widerstandsfähigkeit gegen Alltagsstress. Dies zeigen die Forschungen von Fred Bryant von der Loyola University in Chicago, der dafür den Begriff des Savoring prägte.
Ehrfurcht macht dich nicht kleiner. Sie macht die Sorgen kleiner, die sich sonst zu groß anfühlen.
Es liegt an dir, deine Wohnung so auszustatten, dass sie diese kleinen positiven Eindrücke Mal ums Mal hervorrufen kann. Investiere in Möbel, die deinem Geschmack entsprechen. Kauf dir Bettwäsche, die sich gut anfühlt. Leiste dir einen Kaffee zum Frühstück, der dir wirklich schmeckt und nicht einfach nur wachmacht, aber Sodbrennen verursacht. Investiere in Dekoartikel, die dich bei jedem Betrachten erfreuen.
Auf eins allerdings solltest du achten: die Qualität der Dinge, die du anschaffst. Die Matratze, auf der du deine Nächte verbringst, sollte erholsamen Schlaf ermöglichen und keine Rückenschmerzen verursachen. Die Stühle, auf denen du sitzt, sollten wirklich zum Verweilen einladen. Gerade, wenn du (auch) im Home-Office tätig bist, ist die Anschaffung ergonomischer Möbel kein verzichtbarer Luxus, sondern notwendige Voraussetzung für produktives Arbeiten.
Geld für das Große im Draußen
Die letzte, aber vielleicht wichtigste Kategorie sind Investitionen in Erlebnisse, die bleiben. Die dich Staunen machen, Faszination spüren lassen, weil du merkst, dass du gerade an etwas ganz großem Teil hast. Das kann die Aufführung einer Oper in einem römischen Amphitheater sein, der Blick in eine mittelalterliche Handschrift, ein Spaziergang im Wald oder der Blick aufs weite Meer.
Das Gefühl der Ehrfurcht, das uns etwa angesichts des Sternenhimmels befällt, kann Stress reduzieren und das Wohnbefinden steigern, wie die Studien des Psychologen Dacher Keltner von der University of California in Berkeley zeigen. Für uns Singles ist das auch deswegen von Bedeutung, weil es uns aus unserem Selbstbezug, aus unserem Grübeln reißt und uns zeigt, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind, ganz egal, ob du das im religiösen Sinn auffasst oder als naturwissenschaftliche Tatsache begreifst.
Wichtig ist nur, dass du dich wirklich auf diese Erfahrung einlässt. Bewusst mit allen Sinnen wahrnimmst und nicht gleich das Smartphone zückst, um das Ergebnis für deine Social-Media-Kanäle festzuhalten. Je mehr Aufmerksamkeit du dem Zauber des Moments schenkst, desto stärker wirkt er auf dich.

Wähle bewusst und schränke dich nicht ein
Diese fünf Kategorien sind keine Checkliste zum Abhaken. Du musst nicht in allen Bereichen gleichermaßen investieren. Wenn Sport nicht deine Welt ist, lass die Finger davon. Und wenn dich ein Konzert in antiker Kulisse nicht reizt, mach etwas anderes. Sobald du dich zu etwas zwingst, das nicht dein Ding ist, geht der Zauber unwiederbringlich verloren.
Echtes Bedürfnis oder kurze Ablenkung?
Dasselbe gilt, wenn du merkst, dass dich etwas nicht mehr befriedigt, was dir anfangs sehr große Freude bereitet hat. Etwa dann, wenn du nur noch zur wöchentlichen Chorprobe gehst, weil du das vor Jahren angefangen hast, um nach einer gescheiterten Beziehung wieder unter Leute zu kommen. Schau dich besser nach etwas Neuem um, das deinen aktuellen Bedürfnissen besser entspricht.
Bevor du dich festlegst, solltest du ehrlich zwischen einem echten Bedürfnis und einer kurzfristigen Ablenkung unterscheiden. Oft hilft ausprobieren, um dies herauszufinden. Die Schnuppermitgliedschaft im Fitnessstudio etwa kann dir zeigen, ob das wirklich deine neue Herausforderung wird oder nur dem Bewusstsein geschuldet ist, dass du mehr Sport treiben solltest, du aber in Wahrheit gar keine Lust dazu hast.
Warum ehrliche Reflexion wichtig ist
Es lohnt sich auch, etwa am Jahresende die letzten zwölf Monate Revue passieren zu lassen und dich ehrlich zu fragen, was in dieser Zeit dir wirklich gutgetan hat. Aber auch, an welche Ereignisse du dich wirklich erinnerst. Wahrscheinlich war es nicht der Montagmorgen im Büro oder der verpasste Bus an irgendeinem Regentag, sondern der gelungene Abend mit Freundinnen und Freunden oder der gerettete Punkt in diesem einen wichtigen Spiel.
So sorgst du für Nachhaltigkeit, weil du die schönen Ereignisse in Erinnerungen überführst, an denen du dich festhalten und aufbauen kannst, wenn dies einmal nötig wird. Gleichzeitig siehst du so immer klarer, welche Dinge in deinem Leben wirklich den Unterschied machen. In die investiere Zeit und Geld, um ein gut gelingendes Leben zu führen.
In welchen Bereich investierst du Zeit und Geld?
Quellen
Bryant, Fred B. / Veroff, Joseph: Savoring: A New Model of Positive Experience. Lawrence Erlbaum Associates (2007) – Bryants grundlegende Arbeit zum bewussten Auskosten positiver Erlebnisse zeigt, wie kleine, regelmäßige Sinnesfreuden die Lebenszufriedenheit steigern, Grundlage für den Abschnitt über Investitionen in die tägliche Sinnlichkeit zu Hause.
Dunn, Elizabeth W., / Aknin, Lara B. / Norton, Michael I.: Spending Money on Others Promotes Happiness. Science, (2008) – Die vielzitierte Studie zeigt experimentell und in einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung, dass Geld für andere Menschen zufriedener macht als Geld für sich selbst, Grundlage für den Abschnitt über prosoziales Geben.
Csikszentmihalyi, Mihaly: Positive Psychologie: die Flow-Theorie. Psychologie Heute (2024) – Übersicht zur Forschung über das Flow-Konzept.
Der Überblick zu Csikszentmihalyis Flow-Konzept erklärt, warum Tätigkeiten, die Fähigkeit und Herausforderung ausbalancieren, zu den erfüllendsten menschlichen Erfahrungen zählen, Grundlage für den Abschnitt über Investitionen in eigene Fähigkeiten.
Field, Tiffany / Hernandez-Reif, Maria / Diego, Miguel / Schanberg, Saul / Kuhn, Cynthia: Cortisol Decreases and Serotonin and Dopamine Increase Following Massage Therapy. International Journal of Neuroscience (2005) – Der Forschungsüberblick des Touch Research Institute belegt die messbaren, von Beziehungsstatus unabhängigen Effekte von Berührung und Massage auf Stresshormone, Grundlage für den Abschnitt über Investitionen in den eigenen Körper.
Keltner, Dacher: Awe: The New Science of Everyday Wonder and How It Can Transform Your Life. Penguin Press (2023) – Keltners Buch zur Wissenschaft der Ehrfurcht zeigt, wie Naturerlebnisse und andere Momente des Staunens Stress reduzieren und das Wohlbefinden steigern, Grundlage für den Abschnitt über Geld für das große Draußen.
König, Jürgen (Interview): Genießen ist gesund. Medizin Populär (genaues 2010) – Der Artikel zeigt anhand eines Interviews mit dem Ernährungswissenschaftler Jürgen König, wie bewusster Genuss beim Essen sich positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirkt.
Mineo, Liz: Good genes are nice, but joy is better. Harvard Gazette (2017) – Die Langzeitstudie Harvard Study of Adult Development zeigt: Wer zufriedene Beziehungen pflegt, altert gesünder, Grundlage für den Abschnitt über das Genießen im Hier und Jetzt.
Mueller, Stephanie M. / Martin, Sven /Grunwald, Martin: Self-touch: Contact durations and point of touch of spontaneous facial self-touches differ depending on cognitive and emotional load. PLOS ONE, (2019) – Die Studie zeigt, wie kognitive und emotionale Belastung Dauer und Ort spontaner Selbstberührungen im Gesicht beeinflussen, Grundlage für den Abschnitt über Investitionen in den eigenen Körper.
Alle verlinkten Quellen wurden im August 2026 abgerufen. Die Inhalte geben den Stand der wissenschaftlichen Diskussion zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.
Foto von Jakub Żerdzicki, Christian Dubovan, Elevate, Norbert Buduczki, Spacejoy und Casey Horner auf Unsplash

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